Wir leben zusammen mit unseren Hunden. Das bedeutet, dass die Mutterhündin ständig im Rudel lebt. Auch wenn Welpen erwartet werden, wird hier niemand separiert.

Das mag seltsam klingen, fühlt sich für uns aber tatsächlich stimmig an. Es würde mehr Stress bedeuten, vom Rest der Familie getrennt zu sein. So bekommt jedes Rudelmitglied von Anfang an den Nachwuchs mit, und darf sich, soweit er möchte und es die Mutter erlaubt, mit einbringen. Es ist immer sehr faszinierend zu beobachten, wie harmonisch und selbstverständlich sich das Zusammenleben gestaltet. Dabei variiert, wer Interesse hat und wann es zu mehr Kontakt kommt.

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Aufzucht nur in einem intakten Rudelgefüge funktionieren kann. Wären sich einzelne Hunde nicht „grün“, könnte es tatsächlich sehr gefährlich werden.

Passieren kann dabei nichts, da die Hunde in dieser Zeit nicht sich selbst überlassen werden.

So wachsen die Welpen in einem natürlichen Sozialgefüge zu wesensfesten Junghunden heran. Dies bedeutet, dass die Welpen, bis sie ausziehen, gelernt haben, wie man mit erwachsenen Hunden verschiedenen Alters umgehen muss, denn „draußen “ gibt es keinen Welpenschutz.



Geübt und gefestigt wird adäquates Verhalten dann auch mit passenden befreundeten Hunden verschiedener Rassen.
Natürlich stehen windhundartige auch später höher im Kurs, aber es ist wichtig, dass die Kleinen erleben, dass die Welt nicht nur aus ihresgleichen besteht. Schwierig sind Hunde mit eingeschränkter Mimik wie Brachycephale oder sehr behaarte Hunde, die insgesamt einen höheren Gruselfaktor besitzen.



Selbstverständlich erlernen sie auch den Umgang mit unbelebten komischen Dingen wie Rollator, Rollstuhl und Menschen unterschiedlicher Optik und Verhalten.

Durch den nahegelegenen Bahnhof lernen die Kleinen auch Züge kennen und dürfen mit dem Aufzug fahren.

In erster Linie zu Hause trainieren sie ihr Körpergefühl auf verschiedenen Untergründen, was sehr wichtig ist.

Bei den Geschwindigkeiten mit denen die Whippets unterwegs sind – mitunter heißt es Luft anhalten, aber lieber bei uns ein – im übertragenen Sinne – aufgeschlagenes Knie, als nie gelernt sich richtig abzurollen.


Kater Nelson ist ebenfalls ein guter und vielfach erprobter Lehrmeister, der sich auf das Einfordern höflichen Verhaltens spezialisiert hat.
Da sich unsere Welpen ihre künftigen Besitzer – mit unserer Unterstützung – selbst aussuchen, können wir gewisse „Events “ gemeinsam mit den neuen Dracheneltern anbieten. Darunter das Vertrautmachen mit Wasser und den Ausflug in den Kurpark Bad Kötztings. Im Hintergrund des ersten Fotos sieht man Willi, seines Zeichens Neufundländer, dem wir dort immer begegnen dürfen. Es ist sehr spannend zu beobachten, wie die Welpen auf ihn reagieren. So gibt es mutige und weniger forsche Kandidaten, aber ihn sich aus der Nähe anzuschauen oder eine Nase voll Willi zu inhalieren, schafft letztendlich jeder. Selbstverständlich wird für entsprechende Pausen gesorgt und läuft nicht nur, sondern fährt im Bollerwagen, was immer für viel Spaß für Menschen und Hunde sorgt. So meistern die Welpen, soweit möglich, mit ihren künftigen Lebensmenschen die ersten Abenteuer in die gemeinsame Zukunft.




Wie wichtig es ist, den vorhandenen Hund mitzubringen, zeigt dieses Bild.


Autofahren ist den Zwergen ebenfalls vom sehr jungen Alter an bekannt. Schon in der ersten Lebenswoche dürfen sie die Vibration des laufenden Motors spüren, während sie bei ihrer tiefenentspannten Mutter trinken. Dies wird dann ganz allmählich ausgebaut und gesteigert, damit Autofahren möglichst entspannt und stressfrei bewältigt wird.

Das Spielecenter lädt ab der fünften Lebenswoche ein, das Gleichgewicht zu trainieren und Kräfte zu messen. Zahlreiche Videos findet man auf unserer Seite bei Facebook.

Freundliche Pferde und Kinder stehen vor dem Auszug ebenfalls auf der To-Do- Liste, was die Kleinen erlebt haben müssen


Wir legen unseren Welpen eine stabile Basis für das weitere Leben, so dass die Kleinen später nicht mehr allzuviel aus der Fassung bringen sollte.
Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass wir immer Ansprechpartner sein möchten – ob es nun ein Problem gibt, oder man berichten möchte, wie es im Alltag läuft.



