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Was uns am Herzen liegt

Offensichtlich wurden wir Opfer eines Hackers - diese Seite wurde komplett geleert.
Gut, ab sofort gibt es Sicherheitskopien von jeder Rubrik, damit das nicht mehr passieren kann - Dankeschön an ..., der sich mit sowas auskennt

Ich denke, in den nächsten Tagen sollte alles wieder einigermaßen rekonstruiert sein... und freue mich, Ihnen dann ein paar Anregungen für Ihr "Leben mit Hund" geben zu können.


Die Auswahl des künftigen Rassehundes/Mischlings wird leider immernoch häufig einzig durch die Optik bestimmt. Es wird wenig bis gar nicht darauf geachtet was der Mensch dem Hund bieten kann und was der Hund als sagen wir "Software" mitbringt. Damit meine ich nicht das vielzitierte Haus mit Garten, es geht für den Hund um die Qualität dessen, was und wieviel mit dem Hund gemacht wird. Ein Hund bringt aufgrund seiner Rasse (bzw.Mischung) spezielle Eigenschaften mit, die es auch entsprechend zu fördern gilt. Warum einen Jagdhund anschaffen, um ihm dann mühsam von einem zum anderen Antijagdtraining zu schleifen? Ein Kind, dessen Talent im Klavierspiel liegt, würde man ja wohl auch nicht zwingen künftig Rugby zu spielen, oder?
Bevor es also ein weiteres unpassendes Hund-Mensch-Gespann gibt, tun Sie sich bitte einen Gefallen und suchen Sie sich ihren künftigen Mitbewohner nach seinen inneren Werten aus.
Dazu eignet sich in hervorragender Weise Charakterhunde von Katharina von der Leyen.
Dazu bitte die verschärfte Version mit modifizierten Seiten durchspielen: mit Post it's die Rassebezeichnung und die Bilder verdecken, um sich nicht selber den Blick zu verstellen.
Wie schnell ist sonst etwas in der engeren Wahl, oder fällt unberechtigterweise durch das Raster - es ist zwar nicht jede Rasse aufgeführt, aber einen groben Überblick kann man sich schon sehr gut verschaffen. Dabei aber auch immer sich selbst gegenüber ehrlich sein: es ist keine Schande ein Couchpotatoe zu sein, aber sich dann einen z.B. Border Collie anzuschaffen, ist sicherlich keine gute Wahl.
Bitte vergessen Sie nicht: es gibt für JEDEN Menschen einen passenden Hund - auch wenn es bei Manchem besser nur einer aus Plüsch wäre...

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Die Ausrüstung

Grundsätzlich kenne ich keinen Hund, der nicht gerne weich und bequem liegt - also bitte keine Rattan- oder gar Plastikschalen, sondern Körbe und Donuts aus Plüsch, Stoff oder Fellimitat mit erhöhtem breiten Rand.

- Rattan knirscht bei jeder Bewegung, egal wieviele Decken man hineinlegt, aber viele Hunde haben diese
Teile im Wahrsten Sinne zum Fressen gern

- Plastik ist kalt und hart und der Rand lädt nicht zum Kopfablegen ein

- weiche Kuschelkörbe dagegen werden gerne zum sich drin aalen genommen, mancer Welpe rutscht am erhöhten Rand entlang und drückt genüsslich sein Kinn in den Rand. In entsprechender Qualität sind diese Körbchen waschbar und überstehen den Wäschetrockner im Schonprogramm.

Schauen Sie Ihrem Hund ins Gesicht, und Sie werden erkennen, was ihm wirklich gefällt.

Halsbänder gibt es in allerlei Formen und Materialien. Wir bevorzugen weiche, gepolsterte und eher breite Bänder egal für welche Rasse.  Es sollen mindestens 2 Halswirbel damit abgedeckt werden um den Druck besser zu verteilen, denn: Je schmaler das Band, umso mehr kann man damit anrichten (Schleudertraumen bis zum Genickbruch). Je höher der Grad der Ausbildung, umso schmaler darf das  Band werden.

Was wir absolut ablehnen sind Würgehalsbänder, Stachelbänder, dornenbewehrte Bänder und Geschirre, Geschirre die unter den Achseln entlangführen (sog.Gentle Walkies) , Kopfhalfter in Händen von Laien.
Unglaublich , was für Unterdrückungszubehör man in den einschlägigen Katalogen findet...
All diese Gerätschaften vertuschen nur, dass der Mensch dem Hund keine Leinenführigkeit beigebracht haben - dummerweise ziehen Hunde (nach einer Zeit) an solch tierquälerischen Teilen genauso wie vorher.

Geschirre sollen so sitzen, dass sie den Hund nicht behindern, dazu am besten gepolstert sein und nicht hin und her schlackern. Bitte lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Es gibt sehr viele verschiedenen Schnitte und nicht jedes Geschirr ist für jeden hundetyp geeignet. Von Trixi gab es mal eins das XSport, das sehr gut saß - leider ist es vom Markt. Vici Design vertreibt seit einiger Zeit ein Sicherheitsgeschirr, das ebenfalls gut sitzt und eine Alternative bietet.

Leinen sollen funktionell sein und eine präzise Einwirkung erlauben. Flexis sind dafür total ungeeignet - zum einen lernt der Hund erstmal, dass er einen gewissen Zug ausüben muss - was natürlich der Leinenführigkeit entgegensteht, dabei soll der Hund idealerweise an der lockeren Leine gehen. Andererseits kann man sich im www massenhaft Bilder schwerstverletzter Hunde (und Menschen) durch Flexileinen anschauen.

Es eignen sich am besten Lederleinen (natürlich in der passenden Breite), oder welche aus weichem Gurtmaterial oder aus Biothane - sie sollten beim Durch-die-Hand-laufen keine Brandverletzungen verursachen. Schleppleinen gehören ans Geschirr, nicht ans Halsband!


Fit für den Hund

Es gibt regalfüllende Mengen was Hundebücher betrifft. Basiswissen wie der Hund tickt, sollte aber jedem Hundehalter bekannt sein.
Wir stellen im täglichen Leben leider immer wieder fest: je mehr Information zugänglich gemacht wird, umso weniger gesunder Menschenverstand scheint vorhanden zu sein.
Gerade Enfühlungsvermögen (das A und O bei jeder Art Beziehung/Erziehung) scheint uns immer mehr abhanden zu kommen - wie ist es sonst zu erklären, dass Hunde immernoch grob behandelt werden und das als völlig normal betrachtet wird?

Dabei ist es so enfach: nicht den Hund ins Sitz drücken, sondern locken - er muss schließlich die Bewegung erst erlernen!
Ein Hund lernt in erster Linie durch beobachten, achten wir also auf unsere Körpersprache und setzen diese entsprechend ein, und schon gibt man dem Hund die Chance tatsächlich zu lernen was man von ihm möchte.

Was für mich ein Knackpunkt war: ich rief meinen Hund beim Namen und stand frontal zu ihm. Was passierte? Er kam nicht sofort, sondern verzögerte, schnüffelte hier und da, urinierte noch mal - heute weiß ich: er hat beschwichtigt, da meine frontale Körpersprache sagte "Bleib weg"- was mich natürlich veranlasste den Namen nunmehr strenger und mit dem Zusatz HIIIIER zu brüllen - ganz ehrlich: ich war ganz schön blöd zu erwarten, dass der Hund unter solchen Bedingungen GERNE kommt.
Dies abzuschalten war recht einfach: minimale Körperdrehung plus Kleinwerden und der Ruf in einem netten und nicht strengen Tonfall. Unsere Hunde danken es uns auf ihre Weise: wir sind in der Lage sie aus fast jeder Situation so abrufen, dass sie wirklich gerne folgen.
Hier also eine kleine Auswahl an Büchern, die wirklich empfehlenswert sind:

* Die Kosmos Welpenschule (in der aktuellen Auflage mit DVD) - Petra Führmann, Nicole Hoefs, Iris Franzke
* Das andere Ende der Leine -  Patricia B. McConnell
* Trafen sich Zwei - Paticia McConnell
* Liebst Du mich auch - Patricia B. McConnell
* Die Hundegrundschule - Patricia B. McConnell und andere
* McConnells Erziehungskiste

* Calming Signals - Turid Rugaas

* Hunde verstehen - Jan Nijboer

Viel Spaß beim Lesen, und Entdecken - für wen es nichts Neues ist, der bekommt dadurch zumindest die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein
 
Die Pflege des Whippets
 
 
Die Fellpflege beschränkt sich auf tägliches Striegeln mit einem Noppenhandschuh, z.B. Wellness Glove von der Firma Hunter. Für den letzten Schliff nehme ich eine Kardätsche aus Ziegenhaar (aus dem Pferdesport), diese ist sehr weich, so dass man auch Gesicht und Beine "polieren" kann.
 
Für Rüdenbesitzer, deren Hunde sich gerne mal anpinkeln empfiehlt es sich Feuchttücher im Haushalt (oder der Handtasche) zu haben, ein Besuch im Restaurant mit müffelndem Hund ist den anderen Gästen nicht zuzumuten.
 
Den größten Teil des Pflegeaufwands nimmt die Krallenpflege in Anspruch! Dies ist das Wichtigste überhaupt und muss lebenslang je nach Krallenwachstum ca. alle 10-14 Tage!!!! durchgeführt werden. Bitte lassen Sie sich nicht einreden, dass sich Whippets "die Krallen ablaufen", denn dies ist schlichtweg falsch. Lassen Sie sich von ihrem Züchter zeigen, wie man die Krallen bearbeitet, denn Krallenpflege bedeutet Gesundheitsvorsorge.
Warum? Nun, weil durch lange Krallen Kapselverletzungen begünstigt werden und auch, wenn der Hund davon verschont bleibt, zumindest auf Dauer den ganzen Bewegungsapparat schädigt.
Die Zehen werden auseinandergedrückt, es entstehen "Bärentatzen", der Fuß wird durchtrittig und führt schließlich zu massiven Rückenproblemen.
Vernachlässigt man das Kürzen der Nägel, wird auch der durchblutete Bereich der Kralle weiter Richtung Nagelspitze wandern, was ein Kürzen wiederum erschwert.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 















 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Viel zu lange Nägel, das Gewicht verlagert sich nach hinten, dies führt auf Dauer bspw. zu massiven SehnenschädenViel zu lange Nägel, das Gewicht verlagert sich nach hinten, dies führt auf Dauer bspw. zu massiven SehnenschädenNach der Bearbeitung mit dem Dremel, um langfristig die korrekte Gewichtsverteilung auf den Fuß zu bekommen, muss st#ändig korrigiert werdenNach der Bearbeitung mit dem Dremel, um langfristig die korrekte Gewichtsverteilung auf den Fuß zu bekommen, muss st#ändig korrigiert werden 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Unseren Welpen wurden regelmäßig die Krallen gekürzt, anfangs mit dem Nagelclip und später mit Krallenzange und einem Elektroschleiifgerät (Dremel bzw. der Lithium-Ion Oster Krallenschleifer)

Bei Ihnen sollte dies dann weitergeführt werden! Es wird Phasen geben, wo der Whippet sich dagegen wehrt, damit darf er aber keinesfalls durchkommen. Beginnen Sie mit dem Training dazu bitte spätestens am 2.Tag nach der Übernahme: Ihr Welpe soll von Anfang an lernen, dass dies ebenso dazu gehört wie alles andere. Bitte stellen Sie ihn auch gelegentlich auf einen Tisch, tasten ihn von vorne bis hinten ab, schauen ihm in Maul und Ohren. Lassen Sie dies auch Besucher tun, damit der Welpe sich daran gewöhnt. Ihr Tierarzt wird sich freuen, wenn er einen entspannten Hund vorgestellt bekommt.
 
 
Wieviel Bewegung braucht ein Whippet?
Grundsätzlich sollten Sie sich die ersten 6 - 12 Monate an die "1 Minute pro Lebenswoche" halten. Dies bedeutet, dass man einen 16 Wochen alten Welpen 16 Minuten am Stück bewegen darf - allerdings MEHRMALS am Tag.
Dies kann auch so aussehen, dass Sie in der Stadt spazierengehen, in einem Café eine Pause einlegen und dann wieder ein Stück gehen. Ein bis 3 Mal pro Woche darf man auch durchaus längere Strecken gehen, solange dies nicht jeden Tag geschieht und mit wilden Sprüngen einhergeht. Merken sie, dass Ihr Whippet im Freilauf überdreht hilft es, ihn kurz mal hoch zu nehmen und dann gesittet an der Leine weiterlaufen zu lassen.
Gehen Sie bitte in keine Welpengruppe, wo die Hunde eine ganze Stunde miteinander toben können/sollen!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bitte pushen Sie ihren Hund nicht und konditionieren ihn NICHT auf Ball oder Frisbee, sonst wird der Hund zum Junkie und wird es ständig einfordern - dies macht ihn nebenbei auch noch zum psychischen Wrack. Uns ist wichtig, dass die Hunde miteinander Spaß haben - ist dem Hund das Spielzeug wichtiger, liegt etwas im Argen!
Die wichtigste Übung für einen jungen Hund ist die RUHE. Fängt der Hund an zu überdrehen, stoppen Sie ihn, nehmen Sie ihn auf dem Arm, kuscheln Sie mit ihm auf der Couch - ganz egal, aber bringen Sie ihn zur Ruhe. Dann legen Sie ihn auf seinen Platz und achten Sie bitte darauf, dass der Hund ENTSPANNT liegen bleibt. Mit der Zeit wird der Kleine lernen, dass er von alleine seinen Ruheplatz aufsuchen kann.
Liegt der Hund auf seinem Ruheplatz, wird er NICHT GESTÖRT - von niemandem!
 
 
 

 
 
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